
Elisabeth Ochsenfeld, Vorstandsvorsitzende
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Für die Zukunft "fit" - Mitgliederversammlung des SkF in vertrauter Runde
Wirtschaftsbeirates Dr. J. Schröder
in den Räumen der SkF-Schuldnerberatung
Der SkF hielt Ende Juli im Erich-Klausener-Haus seine jährliche Mitgliederversammlung ab, in der der Vorstand und die Geschäftsführung allen Anwesenden einen Überblick über das vergangene Geschäftsjahr, die verschiedenen Entwicklungen und Aktivitäten, wie auch einen Ausblick auf die laufenden Planungen und zukünftigen Perspektiven gaben.
Viele der Veränderungen und Entwicklungen haben nicht zuletzt auch in den räumlichen Gegebenheiten ihren Niederschlag gefunden. So hat der Verband für die 2011 neu eingerichtete Schuldnerberatung des SkF im Erdgeschoss des Erich-Klausener-Hauses zusätzliche Büro- und Beratungsräume angemietet. Die rege Nachfrage nach dem Dienst unserer qualifizierten Mitarbeiterinnen (Frau Janssen und Frau Wohlgemuth) zeigt, dass mit dieser Ausweitung der Beratungsdienste der SkF leider "im Trend der Zeit" liegt.
Dieser professionellen Schuldnerberatung ist die Jugendschulden-Prävention und -Beratung angegliedert. Unter dem Motto "Durchblick? - klare Sicht für meine Finanzen“" sollen Kinder und Jugendliche unterstützt und aufgeklärt werden, bevor "das Kind ins Wasser gefallen ist" und eine Schuldenkarriere womöglich schon vor der Volljährigkeit beginnt. Zudem bieten die Fachkräfte Schulen und Vereinen Vorträge und Informationen an, um das Thema "Jugendverschuldung und ihre Vermeidung" weiter ins Bewusstsein zu rücken.
Nach der Besichtigung die dringend notwendigen Umbaumaßnahmen der Sozial- und Sanitärräume in der Geschäftsstelle (Küche und Toiletten mit Einbau einer Behinderten-Toilette und Baby-Wickelraum) wurde die Sitzung der Mitgliederversammlung mit einem geistlichen Wort und dem Totengedenken, insbesondere an unser ehemaliges Vorstandsmitglied Frau Feldbrügge, eröffnet.
Die vom DiCV und der Prüfungsgesellschaft BPG begutachtete Bilanz 2010 verdeutlicht, dass der SkF als Sozialverband sich auch weiterhin um neue Geschäftsfelder und Projekte bemühen muss, da die öffentliche Hand besonders im Bereich der freiwilligen Leistungen immer stärker die Finanzierung reduziert. Zunehmend ist von dem Verband, seiner Leitung und seinem Personal "Flexibilität" und "Kreativität" gefordert, um die Arbeit für und mit unserem Klientel (benachteiligte Menschen, Frauen, Kinder, Familien jeglicher Herkunft und jeglichen Glaubens) im Sinne des christlichen Leitbildes weiter leisten zu können.
Als eine dieser längerfristigen Aktivitäten stellte die Vorsitzende Frau Ochsenfeld das Projekt "RiVer" vor, das sich ab September - gemeinsam mit der Caritasverband Recklinghausen - besonders der häufig genug vergessenen Kinder sucht- und psychisch kranker Eltern annehmen wird. In dieser fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem Caritasverband zeigt sich, dass der SkF auch für die Zukunft "fit" ist. Der SkF wird so seinen sozialen Aufgaben gerecht und sichert seinen Status als gemeinnütziger Sozialverband.
Dass der SkF im Bewusstsein der Recklinghäuser Bürger fest verankert ist, zeigt der - immer notwenigere - Spendenzuwachs des vergangenen Jahres, der sowohl für gezielte Projekte eingesetzt wurde, als auch allgemein eine der Voraussetzung dafür ist, dass unser Verband auch weiterhin seine Beratung und Unterstützung dort anbringen kann, wo sie nötig und hilfreich ist. Dies zeigt sich nicht minder stark in dem freiwilligen Engagement, das die große Zahl von ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen im Dienst der Menschen im SkF an unterschiedlichsten Stellen leisten, wie z. B. in dem jüngst neu eröffneten Laden des Kinder-Second-Hand in der Innenstadt.
So ist dem bewährten "Kinder-Reich" in Recklinghausen-Süd ein "Kinder-Paradies" ganz in der Nähe von St. Peter zur Seite gestellt, das sich vom ersten Tag an großer Beliebtheit bei den Eltern erfreut. Auch das "Kinder-Paradies", das den Kinder-Second-Hand-Betrieb im Lebensbaum ablöst, ist ohne das Engagement der Ehrenamtlichen nicht denkbar. Sie bilden eine Gemeinschaft, die Zeit und Energie einsetzt in der Gewissheit, dass viele Hände Vieles gemeinsam bewegen können. Stellvertreten für dieses soziale Engagement so Vieler wurde nicht umsonst erst kürzlich Herr Walter Klein von der Stadt Recklinghausen mit der Samariter-Nadel für seinen langjährigen, unermüdlichen und beständigen Einsatz in der Recklinghäuser Tafel geehrt.
