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Medizinische Erst- und Grundversorgung von Flüchtlingen

Medizinische Erst- und Grundversorgung von Flüchtlingen durch ehrenamtlich tätige Ärzte

Gemeinsam medizinische Unterversorgung verhindern

 

Gesetzliche Besonderheiten im Asylbewerberleistungsgesetz führen immer wieder zu einer medizinischen Unterversorgung bei Flüchtlingen. Das liegt daran, dass sie nur bei akuter Behandlungsbedürftigkeit, bei Schmerzen oder unerlässlicher Sicherung der Gesundheit einen Anspruch auf Hilfe haben. Viele medizinische Leistungen erfordern ein aufwendiges Antragswesen (Sozialamt / Kreisgesundheitsamt) und werden oft abgelehnt. Häufig sind die Klienten aber auch unterversorgt, weil sie sich in unserem Gesundheitswesen nicht auskennen, es sprachliche Barrieren gibt, sie Angst oder schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Hilfe durch den SkF und Fachärzte

Allen Flüchtlingen soll unbürokratisch kostenfreie – und auf Wunsch auch anonyme – ärztliche und pflegerische Hilfe im Bereich Erst- und Grundversorgung angeboten werden. Das Ziel lautet: Verbesserung des Gesundheitszustandes und der allgemeinen Lebenssituation. Daher war es ein logischer Schritt, ärztliche und sozialarbeiterische Beratung zu kombinieren.

Wenn erforderlich, begleiten und unterstützen wir den Versuch der Vermittlung an die Fachärzteschaft, die sich bereit erklärt hat, die Patienten anonym und kostenlos bzw. kostengünstig zu behandeln. Zusätzlich kümmern wir uns um die Antragsstellung von Hilfsmitteln und die Begleitung zu Behörden und Ämtern, die den Flüchtlingen einen Zugang zum Gesundheitssystem ermöglichen. Hierbei stehen ehrenamtliche Sprachmittler des SkF zur Verfügung. Hausbesuche können ebenfalls durch uns vermittelt werden. Gruppenveranstaltungen zu gesundheitsrelevanten Themen werden in den Flüchtlingsunterkünften oder in der Ambulanz durchgeführt.