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Wenn das Kind ganz viele Fragen stellt

Um die Pubertät bei Pflegekindern ging es in einer Fortbildung des SkF für Pflegeeltern.

Wenn Pflegekinder in die Pubertät kommen, stehen Pflegeeltern vor besonderen Herausforderungen. Die Suche nach der eigenen Identität verbinden Pflegekinder nämlich mit tiefgehenden Fragen wie: Warum können sich die leiblichen Eltern nicht um mich kümmern? Habe ich noch Geschwister? Will ich Kontakt zu meinen Eltern?

Dr. Torsten Ziebertz, Inhaber des Ziebertz-Institutes (Oberhausen), zeigte im Konferenzraum des Katholischen Zentrums praxisnah Lösungswege auf, damit Eltern wie Jugendliche diese schwierige Zeit überstehen. Die Pflegeeltern selbst brachten Beispiele aus ihrem Familienleben ein.

Der Pflegekinderdienst des SkF betreut und berät Pflegeeltern im Auftrag des Jugendamtes. Die Mitarbeiter begleiten die Eltern zum Beispiel zu Terminen in der Schule, zum Arzt und Therapeuten und stehen ihnen im Altag beratend zur Seite. Regelmäßig führt der SkF Schulungen für Bewerber durch, die ein Adoptiv- oder Pflegekind aufnehmen wollen. Informationen dazu gibt es bei Judith Arhelger, Koordinatorin des Fachbereichs Adoptions- und Pflegekinderdienst, Tel. 02361/ 48598-19, E-Mail: judith.arhelger@skf-recklinghausen.de.

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Dr. Torsten Ziebertz im Gespräch mit den pädagogischen Fachfrauen des SkF (weiter v.l.) Julia Hentzel, Fachbereichskoordinatorin Judith Arhelger und Andrea Korte-Toffel.