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Erst Schokolade - jetzt haltbare Lebensmittel

Ein zweites Mal haben die Recklinghäuser beherzt zur Schokolade gegriffen und damit den Tafelladen unterstützt.

Ein zweites Mal haben die Recklinghäuser beherzt zum süßen Genuss gegriffen und mit dem Kauf einer Tafelschokolade den Tafelladen für Bedürftige des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) unterstützt. Über 800 Stück in den Sorten Vollmilch und Bio-Zartbitter fanden ihre Abnehmer. Der Reinerlös von 1.500 Euro überstieg damit deutlich den Wert der Premierenauflage im Vorjahr. Jetzt haben die Tafel-Verantwortlichen den Betrag in haltbare Lebensmittel umgesetzt.

Der Zukauf dieser Waren ist nötig, weil Supermärkte eher verderbliche Waren abgeben. „Toll, dass die Recklinghäuser uns ein weiteres Mal tatkräftig unterstützt haben“, sagte Tafelkoordinator Daniel Ruppert (l.), der mit dem ehrenamtlichen Schichtleiter Heinz Benner einen Teil der Lebensmittel-Ausbeute präsentierte. 23 Geschäfte in der Stadt hatten die besondere Schokolade vorübergehend in ihr Sortiment aufgenommen. Eine Tafel kostete 2,50 Euro.

In der „Recklinghäuser Tafel“ an der der Herner Straße 47 können Bürger in prekären Lebenslagen günstig Lebensmittel einkaufen und so Geld für größere Anschaffungen sparen. 80 Ehrenamtliche sammeln dazu in Ge-schäften Lebensmittel ein und organisieren den Verkauf. Aktuell decken sich rund 1.800 Bürger, darunter knapp 700 Kinder, im Tafelladen mit frischen und haltbaren Nahrungsmitteln ein. Die Lebensmittel werden zu einem Zehntel des Discountpreises angeboten.

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Tafelkoordinator Daniel Ruppert (l.) und der ehrenamtlichen Schichtleiter Heinz Benner präsentieren einen Teil der Lebensmittel, die vom Rein-Erlös der Schoko-Aktion einkauft werden konnten.