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19.11.2020

"Auf ihren Aufruf habe ich nur gewartet"

Unser Aufruf zur Spende von Alltagsmasken für die OGS-Kinder hat ganz viele Menschen bewegt. Und zwar an die Nähmaschine.

An die 300 selbst genähte Alltagsmasken sind bereits in der SkF-Geschäftsstelle abgegeben worden. Sie sind meist knallig-bunt, dann wieder im schönsten Pastellton. Fast alle tragen wunderbare Motive: Asterix und Obelix, Feen und Igel, Möwen und Mäuse, schlaue Füchse und goldene Weihnachtssterne.

Die „Füchse“ stammen von Regine Kreickmann. Jetzt lieferte die Recklinghäuserin in der SkF-Geschäftsstelle schon ihre zweite Fuhre Masken für die OGS-Kinder ab. „Auf ihren Aufruf in der Zeitung habe ich richtig gewartet“, gesteht die Recklinghäuserin. Im März und April - gerade hatte sie ihre Stelle im Jobcenter Dortmund als Bereichsleiterin aufgegeben und sich in die Pension verabschiedet - konnte sie sich dann doch noch bestens beschäftigen. „Da habe ich die ganze Familie und Freunde benäht.“ Doch was tun im zweiten Lockdown? Die Ex-Expertin aus dem Jobcenter hat für sich eine Lösung gefunden: „Neue Märkte zu erschließen“.

Auch Ruth Weller aus Gelsenkirchen hat den Zeitungsartikel mit dem Spenden-Aufruf aufmerksam gelesen. Besonders einen Satz kriegt sie nicht aus dem Kopf. Dass nämlich OGS-Kinder nach Hause geschickt werden müssen, weil sie keinen Nasen-Mund-Schutz haben. „Es darf doch nicht an einem Stück Stoff scheitern“, findet die 54-Jährige. In ihrer Betroffenheit blieb Ruth Weller nicht untätig – und nähte. Über 30 Bedeckungen in Kindergröße transportierte sie schon auf ihrem E-Bike die 13 Kilometer von Gelsenkirchen nach Recklinghausen. Die vielfach engagierte Ehrenamtliche will auf jeden Fall weitermachen. „Ich habe noch Material für 100 Masken.“

OGS-Koordinatorin Jennifer Niehöfer ist überwältigt: „Ich freue mich so. Wir können den Kindern Masken mit so schönen Motiven zur Verfügung stellen, das ist unglaublich.Wir danken allen Spenderinnen und Spendern."

Gerne nehmen wir weitere Alltagsmasken, auch Stoffe zur Weiterverarbeitung sowie  medizinische Einweg-Masken an:

- in unserer SkF-Geschäftsstelle, Kemnastraße 7, 2. Etage

- und an jedem OGS-Standort des SkF in Süd, Hochlarmark und Speckhorn.

Wer in Heimarbeit Masken nähen möchte, kann bei uns kostenlos den nötigen Stoff abholen, den wir selbst gespendet bekommen haben - solange der Vorrat reicht. Dazu aber bitte vorher melden bei Jennifer Niehöfer; E-Mail an jennifer.niehöfer@skf-recklinghausen.de oder Tel. 0170/ 6384019

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