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SkF konzentriert Kinder-Secondhand-Bereich in der Altstadt

Der SkF Recklinghausen bündelt seine Secondhand-Aktivitäten für bedürftige Familien im „Kinder-Paradies“ an der Breiten Straße 24. Zudem startet im Herbst mit „Kochen im Mittagstreff“ ein neues Angebot für Ehrenamtliche.

Auch die Kleiderkammer für Geflüchtete, der „Flucht*punkt“, hat demnächst seinen Standort in der Altstadt. „Als gemeinnütziger Verein sind wir dazu verpflichtet, unser Angebot immer wieder zu überprüfen“, erklärt SkF-Geschäftsführer Giancarlo Cillis.

Das 2010 eröffnete „Kinder-Reich“ an der Bochumer Straße 70, neben dem „Kinder-Paradies“ zweiter SkF-Secondhand-Standort mit Kinderkleidung und Spielzeug, wird aus betriebswirtschaftlichen Gründen aufgegeben. Der Zuspruch ist in Süd geringer als am Standort in der Innenstadt. Dies liegt nach Auffassung des SkF auch daran, dass das Ladenlokal an der Breiten Straße geräumiger ist. Eine entsprechende Immobile in guter Lage im Süder Stadtteil konnte der Verein trotz intensiver Suche nicht finden. Das „Kinder-Paradies“ kann zudem seit dem Umzug im Jahr 2017 an die Breite Straße mit Möbeln und Regalen punkten, die nicht unbedingt in einem Secondhand-Geschäft erwartet werden. „Es wirkt wie ein echter Laden“, erklärt sich Cillis die höhere Kundenfrequenz in den Innenstadt-Räumen. Letzter Verkaufstag im „Kinder-Reich“ an der Bochumer Straße ist am Freitag, 13. September.

Sicher ist aber auch: Der SkF bleibt den Bürgerinnen und Bürgern in der Südstadt weiterhin ein fester, verlässlicher Ansprechpartner in sozialen Dingen. Schließlich öffnete der Verein erst im Mai das neue „SkF-Stadtteilbüro Süd“. In den frisch hergerichteten Räumen am Neumarkt 33 bieten Hauptamtliche unter anderem eine Sozialberatung an und kümmern sich Ehrenamtliche um den Mittagstreff und die Besetzung der Medizinischen Hilfe. „Mit dem Kauf der Immobilie am Neumarkt haben wir ein klares Bekenntnis für den Stadtteil Süd abgegeben", betont Geschäftsführer Cillis.
Im Stadtteilbüro Süd startet der SkF auch sein neuestes Ehrenamtsprojekt „Kochen am Mittagstreff“. Ehrenamtliche übernehmen zunächst einmal in der Woche die Regie und kochen für die Besucherinnen und Besucher des Mittagstreffs.

Zurück in die Innenstadt: Innerhalb der Wälle ist ab Montag, 2. September, auch der „Flucht*punkt“ des SkF zu finden. Die Kleiderkammer für Geflüchtete zieht von der Herner Straße 5 in die Altstadt an die Friedhofstraße 2. Nur eine Tür weiter betreibt der SkF schon die Nähstube, in der Flüchtlinge mit anderen Menschen aus Recklinghausen zusammen nähen. Das Ladelokal gehört dem SkF. „Wir sparen somit die Miete in der Fremdimmobilie an der Herner Straße und können das eingesparte Geld für soziale Zwecke einsetzen“, erläutert Cillis. „Durch die Nähe zur Nähstube erwarten wir auch eine gute Möglichkeit der Zusammenarbeit und gegenseitigen Unterstützung“, ergänzt Ute Pahnke, stellvertretende SkF-Vorsitzende. „Es entsteht ein größerer Raum der Begegnung für Einheimische und Flüchtlinge, der gegenseitigen Hilfestellung, der Kreativität und eines Neben- und Miteinander, wie es unter integrativen Aspekten wünschenswert ist.“

Info: Wer beim „Kochen am Mittagstreff“ im SkF-Stadtteilbüro Süd, Am Neumarkt 33, mitmachen will, oder wer Kleiderspenden für den „Flucht*punkt“ hat, meldet sich unter Tel. 02361/ 485980; E-Mail: info@skf-recklinghausen.de; mehr auf www.skf-recklinghausen.de

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Tops und T-Shirts: Im „Kinderparadies“ an der unteren Breiten Straße gibt es aktuell noch reichlich Sommerware für Mädchen und Jungen. Foto: Michael Richter/ SkF Recklinghausen.