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SkF-Stiftung prämiert After-Work-Party

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Recklinghausen und die Gleichstellungsstelle der Stadt sind für ihr Konzept der „After-Work-Party“ von Frauen für Frauen von der SkF-Stiftung mit dem zweiten Platz beim bundesweit ausgeschriebenen Agnes-Neuhaus-Preis ausgezeichnet worden.

Größer kann die Anerkennung für ein frisch gestartetes Projekt kaum ausfallen. Für Organisatorin und SkF-Sozialarbeiterin Maria Bongers ist das nach der gelungenen Premiere im März ein weiterer Motivationsschub, die nächste Party mindestens genauso akribisch vorzubereiten.

„Die Planung für die nächste Veranstaltung im November ist bereits in vollem Gange, jetzt gehen wir das mit noch mehr Schwung an“, freut sich Maria Bongers über den zweiten Platz, verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Die Party steigt wieder in den Räumen der „Recklinghausen Tafel“. Zur Premiere feierten und tanzten dort Frauen miteinander, unabhängig von Nationalität, Konfession und sozialem Status, und das unter dem Motto „Zero Waste“, also ohne dabei Abfall zu produzieren. Im November rücken die Themen Integration und kulturelles Verständnis in den Fokus. Der vielversprechende Titel lautet dann „Orient meets Occident“ („Morgenland trifft Abendland“).

„Zero Waste ging sehr gut auf“, blickt Maria Bongers zufrieden zurück auf das Fest im März anlässlich des Weltfrauentages. Die 70 Teilnehmerinnen hätten nur drei Hände voll Restmüll hinterlassen. Maria Bongers vom SkF und Ilona Kalnik-Franke, stellvertretende Gleichstellungsbeauftrage der Stadt, hatten die Party organisiert. DJane Nicole gab den Beat auf der Tanzfläche vor. Das Büfett war gespickt mit internationalen Leckereien, die die Bewohnerinnen aus den Unterkünften mitgebracht hatten. Am Stand der SkF-Nähstube zeigte die Upcycling-Gruppe, wie aus Dingen, die zum Wegwerfen viel zu schade sind, neue, witzige und (weiterhin) brauchbare Sachen werden.

Auch bei der zweiten Runde der „After-Work-Party“ im November verbringen Frauen wieder eine gute Zeit bei Musik miteinander. In einem lockeren Umfeld können sich die Besucherinnen, die mit dem SkF bislang noch keinen Kontakt hatten, über das vielseitige Angebot des Ortsvereins informieren. „Die After-Work-Party ist eine tolle Idee. Sie wurde von unserer Sozialarbeiterin Frau Bongers und etlichen Helferinnen fantastisch umgesetzt, hat eine sehr gute Resonanz gefunden und wird mit dieser Ehrung des Gesamtvereins zu unserer großen Freude auch noch gewürdigt: besser kann es ja nicht gehen“, sagt Jutta Weidener, Vorsitzende des SkF Recklinghausen.

Die Agnes-Neuhaus-Stiftung hatte in diesem Jahr die Stiftungspreise zum Thema „Frauen.Gewinnen“ ausgelobt. Zum 120-jährigen Jubiläum des Gesamtvereins waren diejenigen in den Mittelpunkt gestellt, ohne die die 140 Ortsvereine nicht arbeiten können: Die zupackenden ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitenden und die engagierten Mitglieder. Der SkF Recklinghausen bewarb sich mit seinem Projekt „After-Work-Party“. Den ersten Preis erhielten gemeinsam der SkF München für das Projekt „Der SkF München als Arbeitgeber“ sowie fünf Ortsvereine aus dem Bistum Münster, die sich für das Modellprojekt „Ehrenamt braucht Management“ zusammengeschlossen haben.

Die SkF-Stiftung Agnes Neuhaus fördert mit dem SkF-Stifterpreis seit 2011 vorbildliche und zukunftsweisende Projekte des SkF. Ziel ist es, sie bekannter zu machen und damit anzuregen, Projektideen zu übernehmen und sie weiterzuentwickeln, um Menschen in Not noch effektiver und nachhaltiger helfen zu können.

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Da kommt Tanzlaune auf: Die „After-Work-Party“-Organisatorinnen Ilona Kalnik-Franke (l.) und Maria Bongers freuen sich über die Auszeichnung durch die SkF-Stiftung. Foto: Michael Richter/ SkF Recklinghausen.