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Tafel-Helfer sammeln Spenden bei Knödgen-Kunden

„Ein Teil mehr im Korb“ - mehr muss es gar nicht sein. Die Ehrenamtlichen aus dem Tafelladen des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) freuen sich über jede Hilfe. Im Marktkauf Knödgen an der Castroper Straße 124 bitten sie am Samstag, 29. Juni, von 8.30 bis 18 Uhr um Spenden für Menschen in sozialer Not. Benötigt werden haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel.

Im Eingangsbereich klären die ehrenamtlichen Tafelhelferinnen und -helfer auf, wie die Solidaritätsaktion funktioniert: Kunden suchen sich im 6.000 m² großen Verbrauchermarkt der Familie Knödgen ein Teil aus, das sie der Tafel und somit bedürftigen Menschen überlassen möchten. Mit ihrem Einkauf fahren sie zur Kasse und geben anschließend ihre Spende am SkF-Stand ab.

„Wir sind der Familie Knödgen sehr dankbar, nach der erfolgreichen Premiere nun ein zweites Mal bei ihnen sein zu dürfen“, sagt SkF-Tafelkoordinator Daniel Ruppert. Auf diesem Weg kann der Tafelladen einen Puffer anlegen. Benötigt haltbare Lebensmittel wie Mehl, Nudeln, Speiseöl und Konserven, aber auch Hygieneartikel vom Babyartikel und Duschbad bis zur Zahnbürste. Weil diese Waren sehr lange haltbar sind, gibt sie Handel deutlich seltener an die Tafel ab als verderbliche Lebensmittel wie Brot und Salat.

In der „Recklinghäuser Tafel“ an der Herner Straße 47 können Bürger in prekären Lebenslagen günstig Lebensmittel einkaufen. Sie zahlen ein Zehntel des Discountpreises und sparen so Geld für größere Anschaffungen. Fünfmal in der Woche sammeln dazu 80 Ehrenamtliche in Geschäften in Recklinghausen Lebensmittel ein und organisieren an vier Verkaufstagen die Warenausgabe. Aktuell decken sich rund 1.800 Bürger, darunter knapp 700 Kinder, im Tafelladen mit frischen und haltbaren Nahrungsmitteln ein.

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